Interessantes zu "Fundstücke: Hehlerei" ....
Die Administratorin schreibt u.A. in ihrem Infoblog folgendes:
Unberechtigte Schuldzuweisung
An diesem Punkt angekommen wäre der nächste, logische Schritt, den Lizenzgeber, die GNU bzw. einen von ihr Beauftragten Gutachter aufzufordern, die Lizenz des strittigen Moduls zu prüfen um die Angelegenheit zu klären. Dieser Schritt unterbleibt. Statt dessen wirft nun Micro dem Betreiber des Internetshops (mir) Hehlerei vor. Hehlerei - das ist Verkauf von Diebesgut.
http://cp-infoblog.de/infonews-20.html
Micro schreibt im entsprechenden Artikel auf seiner Seite:
http://guggemahier.de/
Wirtschaftliche Gründe
Heute existieren aber wirtschaftliche Gründe, fertige und ausgereifte Systeme sind vorhanden, die genau diesen Zustand nicht mehr tolerieren. Es geht um definierte Grenzen zum anderen, damit für die Entwickler genügend Freiraum bleibt um sich in ihrer Fangemeinde zu etablieren. Ein nicht unwesentlicher Aspekt den heute noch viele belächeln, das eben auch mit Open Source Geld zu verdienen ist. Und nun geht es um Geld, was diese Problematik zusätzlich noch verschärft.
Wurde vor Jahren von dem einem System eine nicht unwesentliche Systemdatei in das andere Projekt kopiert, rechtswidrig zwar aber am Ende toleriert, so offenbart sich heute dieser Streit aufs neue und diese alten Geschichten werden zutage gefördert um der anderen Seite zu zeigen, "Du hast Deinen Weg immer noch nicht verlassen". In dem Fall sogar zurecht.
Denn die Macher der einen Entwicklung machen weiterhin gravierende Fehler. So werden beispielsweise im Hauseigenen Shop immer noch Produkte verkauft, denen ein Copyrightverstoß zugrunde liegt. Verkäufer wie Entwickler wurden gleichzeitig darauf hingewiesen. Verkäufer ist der Meinung das ihn das nichts anginge. Nun meiner Meinung nach ist das Hehlerei, denn es werden schlichtweg gestohlene Dinge verkauft. Die Entwicklerin im konkreten behauptet das Zusatzfunktionen enthalten sind, die es bisher so nicht gab und das Produkt damit nicht mehr unter die GPL fällt. Falsch, solange sich die Datei in ihrem Aufbau in großen Teilen gleicht, ist diese weiterhin GPL und es muss das Copyright des Entwicklers zu sehen sein. Was nicht bedeutet, das man diese Weiterentwicklung nicht verkaufen darf! Aber auf diesem Ohr sind Entwickler wie Verkäufer taub.
Copyrights werden aus dem einen Projekt entfernt und durch eigene ersetzt. Man geht sogar so weit, das ganze als nicht mehr Open Source zu verkaufen. Bestes Beispiel sind die hier angeführten Vergleiche zwischen dem Ursystem und den heute aktuellen Forks, die im Beispiel die drei entscheidenden System Dateien enthalten. Link
Der Betrachter soll sich selbst einen Überblick verschaffen.
Nachtrag: In der Zwischenzeit wurde ein Teil der Dateien in die korrekte Form abgeändert.
Wo, bitte schreibt Micro in seinem Artikel, wer, oder welcher Shop da gemeint ist?
Wen hätte das interessiert, wenn es nicht von der Administratorin selbst an die grosse Glocke gehängt worden wäre?
Wer die letzten Tage ausführlich mitgelesen hat, der weiss um was es geht, aber so eine hektische Reaktion?
Glosse:
Ich bin gespannt, wie viele interessante und oft auch sehr preiswerte Entwicklungen der letzten Jahre noch vom Markt verschwinden werden...
.... oder im Kundendownload....
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